FCV_Ohe_Logo neu

Verantwortlich fĂŒr den Inhalt der Webseite Ronald Stein

Aktualisiert am 31/05/18 22:08

 

gratis-besucherzaehler

Voran Ohe – Rahlstedt 3:1 (1:1)

Saisonabschluss der Oher Kicker bei optimalem Badewetter. Ohe mit fliegenden Wechseln am Ende mit mehr Kraft. Zur Halbzeit hĂ€tte Rahlstedt fĂŒhren können, aber Luther mit einigen starken Paraden. Überschattet von einer schweren Verletzung von Toby Ludt, der am Sonntag im Krankenhaus war und es wurde kein Bruch festgestellt. Weitere Untersuchungen bleiben abzuwarten.

Ab kommenden Saison gibt es keine Spielberichte mehr! Auch ich muss meine Zeit einteilen. Mit Platz 5 haben wir ein gutes Ergebnis erreicht. Weiter geht es in der nÀchsten Saison.

Eine schöne Sommerpause!

Ohe: Luther, König, Raddattz, Lutter, Schwarnweber, Heinrich, Hackmack, Witt, Hallau, Hamester, Stuckenbröcker, Bober, Voss, Ziebarth, Ludt,

Tore: 1:0 Scharnweber (Vorlage Lutter)

           1:1

            2:1 Bober ( E ) Foul an Bober

            3:1 Stuckenbröker

 

Voran Ohe – SC Wentorf 1:0 (1:0)

Es geht auf die Zielgerade in der Saison zu und dies bedeutet immer mehr AusfĂ€lle. Die Wentorfer mussten antreten, da sie sonst gestrichen worden wĂ€ren. Vor dem Spiel das Angebot, wir einigen uns auf 1:1 und schauen lieber den HSV. Ich ĂŒberlegte den Bruchteil einer Sekunde, aber warum sollten wir gegen Wentorf Punkte lassen und was soll am HSV-Kick interessant sein? Es sollte in beiden FĂ€llen die richtige Entscheidung gewesen sein. Ohe wieder mit Scharnweber als Libero und Hamester als StoßstĂŒrmer. Heinrich durfte sich um Witzke kĂŒmmern, damit war sichergestellt, dass er unseren Spielfluß nicht durch sein Offensivtalent stört. Die erste Halbzeit gehörte eindeutig den Ohern. Der Ball lief und man sorgte fĂŒr einen ruhigen Spielaufbau. Das war ganz passabel. In den ersten Minuten meinte Hallau, er könnte aus weiter Entfernung Tore erzielen. Diese Meinung hat er aber exklusiv. Beide SchĂŒsse aus 41,12 und 38,19 Metern verfehlten ihr Ziel. Weit. Nach 10 Minuten kommt Bober frei zum Kopfball nach einer Ecke, aber am Tor vorbei. Da war mehr drin. Wentorf mit einer Chance, aber Spannaus verzieht aus guter Position aus 12 Metern. Danach nur Ohe. Zahlreiche Ecken und FreistĂ¶ĂŸe und Bober konnte die Kopfballduelle gewinnen, aber die Ablagen in die Mitte kamen nicht an. Dann aber die 33. Minute geht Bober an der Ă€ußeren Strafraumgrenze am Gegner vorbei und dann mit vollem Körpereinsatz vom Wentorfer in den Mann. Den Freistoß kann man geben, muss man aber nicht. Die Wentorfer erklĂ€rten dem Schiedsrichter deutlich, was sie davon hielten. Aber sie fassten den Schiri halt nicht an. Schmidt bringt den Ball an den FĂŒnfer und Hamester nagelt dat Ding….nee zum GlĂŒck nicht. Er traf den Ball kaum, was zur Folge hatte, dass der Keeper nicht mit einem solchen Luschenball gerechnet hat und schon war das Ding drin. Jubel bei Cord. Voller Freude will er sich das Trikot ĂŒber den Kopf ziehen, aber bleibt hĂ€ngen. Tja, in die Trikots passen einige Körper exakt. Da ist keine Luft mehr. Trotzdem hat er sich das Tor mehr als verdient, denn auch ansonsten immer aktiv im Spielgeschehen. Zur Belohnung musste er bei dem Wetter weiterspielen, nur jetzt hinten in der Abwehr. Stuckenbröker kam fĂŒr Rahn und ging nach vorne. Dazu Horn fĂŒr Schmidt. Und so war es auch Horn, der loslegte wie die Feuerwehr, aber bei den Flanken ein guter Nachfolger fĂŒr Brandy ist. Dann Raddatz fĂŒr Lutter und Scharnweber musste mit Zerrung weiterspielen. Dann aber kippte das Spiel und nur noch Wentorf spielte. Aber sie erspielten sich keine großen Torchancen. Zumindest nicht selber. Dann hilft der nette Herr Luther halt. Hinten bisschen Ditschi-Datschi und Luther schiebt den Ball im Strafraum genau Witzke in die FĂŒĂŸe. Angeblich nicht gesehen. Doch zum GlĂŒck zu umstĂ€ndlich und am Ende Luther an den Kopf geschossen und so war auch die grĂ¶ĂŸte Möglichkeit vertan. So richtig gefĂ€hrlich wurde Wentorf nicht. Ohe mit einigen Konterchancen, aber Es lief kaum noch jemand mit. Horn wird noch zweimal von den Beinen geholt als er alleine zum Tor lief. War aber erst kurz hinter der Mittellinie und es gab gelb und Freistoß. So wirklich brannte nix mehr an. Das war es. Gewonnen. Fazit: Wunderschönes Wetter, toller Rasen und ein nicht ganz unverdienter Sieg. Unentschieden wĂ€re auch okay gewesen. Am Ende zu viele angeschlagene Spieler. Geschlossene Mannschaftsleitung mit einem treffsicheren Hamester. Nun geht es innerhalb von 5 Tagen zweimal gegen St. Pauli.  

Ohe: Luther, Scharnweber, Rahn (36. Min. Stuckenbröker), Witt, Heinrich, Hallau, Schmidt (36. Min. Horn), Bober, Lutter (45. Min. Raddatz), Ziebarth, Hamester (60.Min. Schmidt)

Tor: 1:0 Hamester (Vorlage Schmidt)

 

Nettelnburg – Voran Ohe 2:0 (1:0)

Freitag Abend in Nettelnburg auf roten Rasen. Es sicherlich schönere Freizeitmöglichkeiten, um sich auf das Wochenende einzustimmen. Mit kleinem Kader wollten wir zumindest einen Punkt entfĂŒhren. Im Tor wieder Luther, der gerade am Tag vorher zum neuen 2. Vorsitzenden des Gesamtvereins gewĂ€hlt wurde. DafĂŒr noch einmal herzlichen GlĂŒckwunsch. Sein Vertreter in den letzten Spielen Dirk Mai war nicht dabei, aber er wurde immerhin vom Verein fĂŒr 40 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Auch dazu herzlichen GlĂŒckwunsch. Und mit den Geschenken ging es fröhlich weiter. Gleich nach 8 Minuten spielt Hamester aus dem Sturm ein unglĂŒcklichen (ugsspr. Katastrophalen) Pass zurĂŒck. Ein Nettelnburger sagt danke, lĂ€uft auf Luther zu, umkurvt ihn und trifft zur FĂŒhrung. Schöner Beginn. Irgendwie lief es wie im Hinspiel vor 10 Tagen, nur das Nettelnburg diesmal seine Chancen nutzte. Ohe machte das Spiel und versuchte es spielerisch, aber Nettelnburg stand in der Defensive gut organisiert. Und selber kamen sie immer wieder zu guten Kontern. Aber die nĂ€chsten 3 Konter wurden glĂŒcklicherweise vergeben. FĂŒr Ohe hatte Ziebarth eine gute Chance mit einem Schuss aus 12 Metern und Hamester und Bober hatten im GewĂŒhl im FĂŒnfer kein GlĂŒck. So ging es in die Halbzeit. Ziel war es, irgendwie zu TorabschlĂŒssen zu kommen. Aber bereits kurz nach dem Wechsel machte bei König der Muskel zu und Raddatz kam rein. Ohe bemĂŒht, aber wirkungslos. Nettelnburg mit Konterchancen. Dann aber die beste Oher Chance als Hallau recht frei durch ist, aber ohne GefĂŒhl im Fuss brettert er den Ball aus 10 Metern ĂŒbers Tor. Danach löste Ohe hinten auf.  Hatte aber nur zur Folge, dass Nettelnurg jetzt die Riesenchancen in den letzten 10 Minuten bekam. Aber Pfosten und Unvermögen der Nettelnburger fĂŒhrte dazu, dass wir nicht mit 3-4 Toren hinten lagen. Aber selber rieben wir uns auf und wurden nicht mehr gefĂ€hrlich. Aber in der vorletzten Minute schaffte es Nettelnburg dann doch zum verdienten 2:0 Endstand.Fazit: GrandplĂ€tze fĂŒhren eher zu Frust bei uns. Viele unzufriedene Kicker. Das Spiel machte keinen Spaß. Aber so ist das halt im Sport. Der Sieg fĂŒr Nettelnburg geht in Ordnung. Spaßiges kann ich ĂŒber den Kick nicht berichten. Gute Leistung vom Schiri G. Millinovic. Am kommenden Wochenende gegen Wentorf können wir wieder auf unseren Rasen und dann schauen wir mal, wie es lĂ€uft. Immerhin können wir seit diesem Wochenende auch rechnerisch nicht mehr absteigen. Saisonziel erreicht und das vorzeitig.  

Ohe: Luther, König (38. Min. Raddatz), Hackmack, Witt, Hallau, Scharnweber, Lutter, Ziebarth, Schmidt, Bober, Hamester

 

Voran Ohe – Curslack 3:0 (1:0)

Endlich stimmte mal alles. Wetter, Rasen, Leistung und Ergebnis. Obwohl wieder personell eng gestrickt und zu Spielbeginn „nur“ Raddatz auf der Bank. Hackmack stand noch im Stau auf der A 7 und trudelte erst wĂ€hrend des Spiels ein. Wolkenloser Himmel, leichte Brise, 20 Grad und Sonne. Oder wie Mattu sagen wĂŒrde „Winteranfang und MĂŒtzenwetter“. Da er aber nicht da war, konnten wir in den kurzĂ€rmeligen Shirts spielen, da ansonsten das Trikot ĂŒber einen Rolli einfach scheiße aussieht. Herrlich, so ein gemĂ€hter Rasen. Mai wieder im Tor und ansonsten gute, aber konzentrierte Stimmung. Schiri auch da. Es konnte losgehen. Und Ohe nahm gleich das Heft in die Hand und ließ von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass die Punkte in Ohe bleiben. Und entgegen der letzten Wochen spielten wir von Beginn an Fußball. Wir ließen Ball und Gegner laufen, der zugegebenermaßen komplett harmlos war. Schon in den ersten Minuten Ohe mit einigen guten PĂ€ssen in die Spitze, aber Bober eben nur noch mit der Schnelligkeit eines FĂŒnfzigers. Den Ohern boten sich immer wieder LĂŒcken. Curslack ohne Strafraumaktion. Und dann die verdiente FĂŒhrung nach 20 Minuten. Eigentlich auf Außen Ballverlust,aber –hört, hört- aggressives Pressing und gut nachgesetzt, Ball erobert, Lutter nimmt den Kopf zum Flanken hoch und der Ball kommt genau getimt auf den Kopf von Bober, der locker einnickt. Danach behĂ€lt Ohe die Übersicht und spielt den Ball in den eigenen Reihen. Curslack mit einer einzigen Torchance als eine Ecke direkt auf das Tor geht, aber Mai im Stile von „Major Tom“ hebt ab und lenkt den Ball gerade eben ĂŒber die Latte. Ich glaube, dass wir schon zur Pause in allen Statistiken (ZweikĂ€mpfe, Laufleistung, Ballbesitz usw) weit vorne lagen. Halbzeit. Hackmack fĂŒr Hamester. Und Hackmack mit lange vermissten Attributen (ca. 20 Jahre), aber mit genauen Anspielen in die Spitze. So bereits in der 40. Minute als er Stucki schön durch die Schnittstelle in den Lauf spielte und dieser den Keeper ĂŒberwand. Das war schon jetzt die Entscheidung. Danach hatte Ohe weiter alles im Griff und Raddatz kam fĂŒr Jörn „die Lunge“ Schmidt.  Ohe vielleicht jetzt mit zu vielen langen BĂ€llen in die Spitze. Curslack mit 2-3 TorabschlĂŒssen, aber Mai hĂ€lt alles sicher. Ohe mit den grĂ¶ĂŸeren Chancen, aber Bober scheitert einmal knapp am Torwart und einmal mit links knapp am Tor vorbei. Doch dann Aufregung. Ein Knall, ein Schrei und die Blicke der Spieler kreisten umher. Es war außerhalb des Platzes als ein Kleinkind mit seinem Fahrrad gegen einen MĂŒlleimer an der Barriere fuhr. Er war wohl vom rasanten Geschehen auf dem Rasen abgelenkt. TrĂ€nen flossen. Sofort rannten einige Kicker zum Kind und halfen. Vorbildlich. So war es dann Horn vorbehalten, nach einem Pass in die Tiefe von Hackmack einen Torwartpatzer auszunutzen und ins leere Tor einzuschieben. Das Spiel plĂ€tscherte dann etwas vor sich hin. Scharnweber zeigte dann noch, was gesunde bzw. ungesunde ZweikampffĂŒhrung bedeutet. Dann aber noch GlĂŒck fĂŒr Ohe. Heinrich, der echte „Dieter“, der ab nĂ€chster Woche die Sendung „kaufen, wohnen, mieten“ ĂŒbernimmt, kam nach einer schönen Ballstafette aus 20 Metern zum Schuss. Eine Wumme, aber der Keeper zeigte eine Glanzparade. Sofort liefen die Oher dem Torwart in die Arme und jubelten. Der war wichtig. Das hĂ€tten wir uns zu lange anhören mĂŒssen. Dann pfiff der gute Schiedsrichter ab. Zufriedene Oher. Fazit: Ein auch in dieser Höhe hochverdienter Sieg. Eine durch und durch gelungene Mannschaftsleistung. Man merkte, dass wir langsam wieder unseren Spielrythmus finden und die Kraft trotz Englischer Woche durchkommt. Wir haben wirklich mal durchgehend den Ball und Gegner laufen gelassen. Torchancen waren noch weitere da, aber hinten haben wir nichts zugelassen. Einige konnten ihren „Erste-Hilfe-Kurs“ auffrischen und Stucki beschenkte sich zum Geburtstag mit einem Tor. Ein gelungener Auftritt. Und noch schöner war, dass der Sieg und Stuckis Geburtstag ausgiebig gefeiert wurde. Selten so lange nach Spielschluss in der Abendsonne in der Oher Freiluftlounge gesessen.  Doch diese Idylle wurde kurzfristig unterbrochen als ein Curslacker Fahrzeug beim Ausparken den Lack des Nebenautos auf seine WiderstandsfĂ€higkeit testete. Leider verloren. Aber glĂŒcklicherweise war gerade zufĂ€llig ein Wachtmeister vor Ort. Sofort wurde der Parkplatz weitrĂ€umig abgesperrt, eine Behelfsampel aufgebaut und der Fahrer ĂŒber seine Rechte aufgeklĂ€rt. Aber auch das war dann geregelt und so saßen die Oher noch eine ganze Weile bei Bier und NDR2 und genossen diesen wunderschönen Tag.

Ohe: Mai, Scharnweber, Rahn, Hamester (36. Min. Hackmack), Schmidt (50. Min. Raddatz), Witt, Lutter, Horn (67. Min. Hamester), Bober, Heinrich, Stuckenbröker

Tore: 1:0 Bober (Vorlage Lutter)

         2:0 Stuckenbröker (Vorlage Hackmack)

         3:0 Horn (Vorlage Hackmack)

Karten: Fehlanzeige

Voran Ohe – Nettelnburg 0:0

Endlich das Hinspiel gegen Nettelnburg. Aufgrund der englischen Woche ein Kurzbericht. Endlich auch mal wieder eine gefĂŒllte Ersatzbank. Schiri auch da. Und dann ab auf die Weide. Der Rasen meterhoch und leicht uneben. Aber wir sind auf jeden Belag zu Hause. Los ging es. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, gleich von Anfang an ins Spiel zu kommen und Dampf zu machen. Kurzfristig muss aber jemand entschieden haben, dass wir die ersten 15 Minuten wilde Sau spielen. Der Anstoß wurde mittig zurĂŒckgespielt und Scharnweber gleich mit einem Seitenwechsel. Ins Leere. Ball im Aus. Zwei Ballkontakte und schon ein Fehlpass. Auf dem Niveau ging es weiter. Stuckenbröker mittig in der HĂ€lfte des Gegners und spielt den Ball zurĂŒck. Ups, gar keiner da. Der Nettelnburger nimmt den Ball dankend an und lĂ€uft alleine auf das Tor zu, aber Mai kann halten. Das ging aber fröhlich so weiter. Die Nettelnburger gefĂŒhlte 3 oder 4 mal alleine auf unser Tor zu. Entweder hĂ€lt aber Mai oder Heinrich kann die GrĂ€tsche gezielt setzen. Im Gegenzug zwingt Voss den Torwart mit einem Schuss zu einer Glanzparade. Jetzt kam Ohe besser ins Spiel. Insbesondere der agile Voss war ein stĂ€ndiger Unruheherd. Je lĂ€nger das Spiel lief umso mehr kam Ohe ins Spiel. Aber keine zwingenden Chancen. Bober noch aus spitzen Winkel nach einem Fehlpass vom Torwart. Halbzeit. Witt kam fĂŒr Rahn. Das Flutlicht ging zur zweiten Halbzeit an. Und teilweise wieder aus. Mit halber Beleuchtung konnte man aber auch unsere Leistungssteigerung sehen. Die komplette zweite Halbzeit spielte Ohe auf ein Tor bzw. der Ball war nur in der Nettelburger HĂ€lfte. Allerdings keine großartigen Torchancen. Ziebarth dann fĂŒr Hackmack. Nach schöner Flanke von Voss geht der Flugkopfball von Bober am Tor vorbei. Oftmals viel Gewusel im Strafraum, denn Nettelnburg stand nur noch hinten drin. Trotzdem die beste Halbzeit in diesem Jahr. Wir spielten zusammen, altersgerechte Bewegung, viele gewonnene ZweikĂ€mpfe. Es wurden die FlĂŒgel besetzt, so wie es in der Theorie richtig ist. Aber wir kamen nicht gegen das Bollwerk an auch wenn die Nettelburger am Ende von KrĂ€mpfen gezeichnet waren. So blieb es trotz drĂŒckender Überlegenheit beim torlosen Remis. Fazit: Eigentlich hĂ€tte Nettelnburg frĂŒh in FĂŒhrung gehen mĂŒssen. Aber danach hatten sie nicht mehr viel zuzusetzen. Zweite Halbzeit nur noch Ohe. Aber wie sagen die heutigen Bundesliga-Trainer: Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein, aber die Art und Weise wie wir die zweite Halbzeit dominiert haben, stimmt uns zuversichtlich. Amen. Die verlorenen Punkte mĂŒssen wir dann am Samstag gegen Curslack wieder reinholen, dann aber wieder mit dezimierten Kader.

Ohe: Mai, König, Rahn (36. Min. Witt), Hallau, Heinrich, Hackmack (45. Min. Ziebarth), Lutter, Scharnweber, Voss, Bober, Stuckenbröker,

Tore/Karten: Fehlanzeige    

TSV Glinde – Voran Ohe 1:0 (1:0)

Und keiner weiß warum. Also, warum Glinde gewonnen hat. Aber im Fußball gibt es so etwas. Allerdings entsteht der Eindruck, dass dies in Glinde Strategie ist. Denn wie sagte Glindes Liga-Trainer Kehr in der „BZ“ nach dem 1:0 Sieg der Liga am Vortage „Eigentlich ist es eine Frechheit, dass wir gewonnen haben!“ Genau so kann man auch den Senioren-Sieg sehen. Treffen bei herrlichsten FrĂŒhlingswetter und der Spielberichtsbogen schon ausgedruckt fĂŒr uns vorrĂ€tig. Hier eine technisch einwandfreie Leistung der Glinder. Ein Blick darauf und wir stellen fest, dass die Glinder 3 x Baujahr 78 auf dem Zettel haben. Man, man, man, jetzt sind die Gegenspieler schon 10 Jahre jĂŒnger. Der zweite Blick offenbart die Vermutung, dass Scharnweber aufgrund suboptimaler Trainingsbeteiligung, Trainingsleistungen, Spielleistung und Lebensleistung auf die Bank muss. Aber wir sind ja auch nur Menschen und daher wurde noch der Joker „Scharni hatte Geburtstag und hat eine Kiste dabei“  gezogen und prompt reichte es doch zur Startelf. Vor dem Spiel dann endlich noch die Gelegenheit, dass wir Hirche das „Kindergeld“ zur Geburt ĂŒberreichen konnten. Man sah der Karte an, dass sie schon wochenlang in der Sporttasche dahinvegetierte. Schiri auch da. Und mit Uwe Albert ein alter Bekannter, der mein Schiriobmann vor 32 Jahren war. Und er pfeift immer noch verdammt gut. Aber zum Spiel. Sattes kĂŒnstliches GrĂŒn, aber deutlich besser als die letzten PlĂ€tze. Toller Platz mit elektronischer Anzeigetafel. Unser erster Einsatz dort. Das Spiel ging los und man sah sofort, das Glinde sich defensiv orientierte. Zartes Abtasten. Doch schon in der 6. Minute die Entscheidung. Der Glinder Spielberichtstexter Neuendorf schreibt:“ Weltklassezuspiel von Libero Manu auf Wiese“. Wenn das ein Weltklassezuspiel war, dann sehe ich eher ein Kreisklassen-Abwehrverhalten bei Ohe. Es war auch eher ein langer Befreiungsschlag in die Mitte der Oher HĂ€lfte, Ball springt auf tja und dann sind wir schon beim Thema „Schuldzuweisung“. Sah Dieter da etwas unglĂŒcklich aus? Gab es Abstimmungsschwierigkeiten? Ist er prozentual beteiligt? WĂ€re auch uninteressant, wenn Raddatz schon wach gewesen wĂ€re und den RĂŒckpass auf Luther auch richtig getroffen hĂ€tte. So gab es eine Weltklassevorlage von Raddatz fĂŒr den Glinder StĂŒrmer und selbst ein Glinder lĂ€sst sich das nicht nehmen. Mit einem 90% Eigentor lagen wir hinten. So liegen Welt- und Kreisklasse manchmal im Auge des jeweiligen Betrachters. Aber beim Jubel merkte man schon, dass die Glinder hochmotiviert waren. Einige Akteure untermauerten dies auch verbal. Keiner wusste zu diesem Zeitpunkt, dass dies die letzte Glinder TorannĂ€herung fĂŒr die nĂ€chsten 58 Minuten war. Denn Glinde stand ab sofort nur noch am eigenen Strafraum und Ohe schnĂŒrte die Glinder komplett ein. Ob das so gewollt war lĂ€sst sich immer schwer beurteilen. Aber Ohe mit gefĂŒhlt 90% Ballbesitz und einem guten Speilaufbau. Der Ball lief und alle waren eingebunden. Nur es gab einen Haken: Das Runde wollte nicht in das Eckige!  Ohe erspielte sich zahlreiche gute Chancen, nutzte diese aber nicht. Horn und Hallau jeweils aus der Distanz mit der Pike, aber gut von Glindes Keeper KĂŒhn gehalten. Voss mit einigen guten Dribblings, aber der letzte Pass kam nicht an. Dann aber Flanke auf Bober, Kopfballaufsetzer wieder gut pariert und dann den Nachschuss mit Gewalt ĂŒber das Tor. Dann Ecke verlĂ€ngert auf den zweiten Pfosten, aber zwischen Bober und König fehlte die Absprache. Freistoß Gawel aus 20 Metern, aber in die Arme vom Keeper. Dann König und Heinrich aus der Distanz, aber diese BĂ€lle sind direkt in die Erdumlaufbahn geflogen. Und natĂŒrlich muss man erwĂ€hnen, das Glinde aufopferungsvoll kĂ€mpfte und immer noch ein Körperteil dazwischen bekam.  Alle Feldspieler dauerhaft in der Glinde HĂ€lfte und dann die Konterchance, aber Raddatz setzte seinen massiven Körper ein und so war der Ball schnell wieder in den Oher Reihen. Halbzeit. Mittlerweile zahlreiche Zuschauer da und auch Coach Bruhn von unserem Pokalgegner Rahlstedt am Ostermontag spionierte. Aber da wird das Spiel umgekehrt laufen. Ansprache war kurz und bestand in dem Satz: „Dat Ding muss rein!“. Jetzt wurde gewechselt. Auch die zweite Halbzeit lief genauso. Glinde konnte oder wollte nicht und Ohe spielte auf ein Tor. Allerdings jetzt nicht mehr mit klaren Torchancen. Entweder KĂŒhn oder ein Abwehrspieler kam vorher ran. Zahlreiche Ecken. Ein Schuss von Hirche und ein Freistoß von Gawel verfehlten knapp das Tor. Dann  in der 62. Minute der zweite Angriff der Glinder, aber ein Kullerball fĂŒr Luther. Der war zwischenzeitlich beim Griechen einen Gyrosteller essen und kam erst Mitte der zweiten HĂ€lfte wieder. Gemerkt hat es keiner. Dann ein schöner Angriff und König von außen mit Pass in die Mitte, aber KĂŒhn hat es gerochen und ist da. Nachspielzeit. Luther bereits an der Mittellinie und dann wie wir ihn kennen, verdribbelt er sich und muss den Ball Richtung eigenes Tor verfolgen. Dabei lĂ€uft er dem Glinder noch davon und im Strafraum statt den Ball aufzunehmen noch eineOne-Man-Show in Fußtechnik. Es gab die erste Ecke fĂŒr Glinde. Letzter Angriff der Oher und Scharnweber ĂŒber rechts mit einem satten Schuss, aber ein Glinder wirft sich in den Ball und klĂ€rt per Kopf zur Ecke. Das war es! Aus! Fazit: Ohe hat das Spiel alleine verloren. Der Frust hielt sich aber in Grenzen. Gegentor selber vorbereitet und vorne nicht die Chancen genutzt. 90% Ballbesitzt und gefĂŒhlte 15:1 Ecken. Diesmal sehe ich unsere Offensive als Schuldige. Auch wenn wir zweite Halbzeit nicht mehr die klaren Chancen hatten, darf man so ein Spiel nicht verlieren. Da ist der Gegner dann auch egal. Aber Glinde hatte einen starken Keeper und viel Leidenschaft und Kampfgeist gezeigt. Aber egal, GlĂŒckwunsch an Glinde! Ein sehr faires Lokalderby. Nun am Ostermontag im Pokal-Achtelfinale zum Rahlstedter SC, wo wir krasser Außenseiter sind. Wieder auf Kunstrasen gegen den Verbandsligisten, der Reinbek vor 2 Wochen ein 1:1 abtrotzte.  @Glinde: Leider können wir dieses Jahr nicht am Ferkelturnier teilnehmen. Aufgrund einer akuten Torallergie macht ein Turnier keinen Sinn. Nee, wir sind zur Ausfahrt an dem Termin.

Ohe: Luther, Raddatz (60. Min. Voss), Heinrich, Witt (36. Min. Hamester), Hallau (45. Min. Schmidt), Scharnweber, König, Horn, Gawel, Voss (36. Min. Hirche), Bober

Tor: 1:0  (6. Min)

 

MSV Hamburg – Voran Ohe 1:5 (0:5)

Auch wenn es schon leichte „Kritik“ gibt, aber bei einem solchen FrĂŒhjahrsbuff kann man keinen spektakulĂ€ren Bericht schreiben. Aber immerhin sei gerade bei uns positiv erwĂ€hnt, dass alle die Zeitumstellung mitbekommen haben und daher die Truppe komplett pĂŒnktlich da war. Mit unseren 14 Kickern haben wir die Kabine komplett ausgefĂŒllt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und auch die Ansprache des Coaches war wieder mit filigranen Aussagen gespickt. Immerhin machte uns MSV es im Hinspiel sehr schwer und wir erwarteten vom Tabellenletzten en Abwehrbollwerk. So war die Planung. Ein sattes PolyestergrĂŒn erwartete uns und Schiri war auch da. So konnte es los gehen. Und der Gegner ĂŒberraschte uns komplett. Sie spielten einfach gnadenlos ohne offensichtliche Taktik und verwirrten uns zunĂ€chst damit. Aber nach ein paar Minuten merkten wir dann doch, dass die aufgebotene Zweierkette nicht ganz den Begriff Abwehr beinhaltete. Bober genoss nicht nur die Mittagssonne, sondern auch völlige Freiheit. Und so kam Ohe immer öfters zu DoppelpĂ€ssen und hebelte die Abwehr schon an der Mittellinie aus. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Horn erkĂ€mpft sich Mitte der eigenen HĂ€lfte den Ball und langer Pass auf den frei durchlaufenden Bober und der am Strafraum nur halbherzig angegriffen wird und den Ball dann ins lange Eck schlenzt. Das 0:1 in der 12. Minute. Danach das ein oder andere Abseits. Doch dann ein Doppelpass Bober auf Gawel und der in die Mitte zum völlig blanken Horn legt, muss dieser nur aus 5 Metern zum 0:2 einschieben. MSV spielte mit allen Mann nach vorne, Absicherung scheint dort ein Fremdwort zu sein und Scharnweber kann einen Zweikampf Mitte der MSV HĂ€lfte gewinnen und schon kann er alleine auf die Kiste zulaufen. Solche Chancen lĂ€sst sich dann auch ein Schwarnweber nicht nehmen und schiebt zum 0:3 ein. Hallau anschließend mit einem Tor frei vorm Keeper, aber glĂŒcklicherweise Abseits. Doch kurz danach wieder Bober im Strafraum und sicher zum 0:4 verwandelt. MSV weiterhin ohne Gegenangriff. Und an dieser Stelle explizit erwĂ€hnt, dass Dieter und Cord hinten alles wegrĂ€umten. War zwar auch nicht schwer, aber die beiden freuen sich auch, wenn sie mal positiv erwĂ€hnt werden. Ups, schon lĂ€uft Scharnweber frei auf den Keeper zu, aber als Einziger von uns kam er nicht vorbei und der Keeper konnte die Kugel vom Fuß fischen. So musste der nĂ€chste Angriff herhalten und Tautz mit scharfer Hereingabe an den FĂŒnfer und Bober direkt ins Netz. Einen Aufreger noch kurz vor dem Pausenpfiff. Keeper Luther war gerade am eincremen ob seines Sonnenbades als ein harmloser Schuss von ihm im Aus gesehen wurde, aber mal eben an den Pfosten ging und quer am Tor vorbeikullerte. Kann passieren. Halbzeit. Kommando auf 3 Wechsel. Wenn nicht heute, wann dann. Schmidt, Lutter und Henk kamen. Unser Coach mit einigen sachdienlichen Erwartungshaltungen zum Endergebnis. Aber nach dem Wechsel war die Luft raus. Auch die Wechsel taten ein ĂŒbriges. Der Spielfluss war weg und MSV jetzt hinten doch mit Abwehrspielern. So plĂ€tscherte das Spiel gemĂŒtlich vor sich hin. Spannend wurde es nur noch, wenn Schmidt zu Boden ging und wir warten mussten, ob er alleine wieder hoch kommt. Aber Horn dann mit der Riesenchance, aber frei vorm Keeper gescheitert. Lutter mit einer guten Schusschance und Bober vertĂ€ndelt in aussichtsreicher Position. Erneut zahlreiche Wechsel. Hallau meinte, er mĂŒsste mal wieder vorne spielen und zeigte eindrucksvoll, dass er da nicht hingehört. Frei durch schießt er am Tor vorbei. Den hĂ€tte ich noch mit Crocs gemacht. Dieter und Cord spekulierten noch auf ihre Torchance, aber glĂŒcklicherweise kam es nicht dazu. Und dann gelang MSV kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer als eine gute Flanke per Kopf verwertet wurde. Schluss.Fazit: MĂŒheloser Sieg, der gerne noch etwas höher hĂ€tte ausfallen dĂŒrfen. Ein vogelfreier Gegner, der zum spazieren gehen einlud. Der nĂ€chste Gegner sollte uns auch nicht vor allzu große Probleme stellen.

Ohe: Luther, Raddatz, Hamester, Heinrich, Tautz (36. Min. Henk), Hallau (36. Min. Schmidt), König (36. Min. Lutter), Horn, Gawel (50. Min. Tautz), Scharnweber (65. Min. Bober), Bober (50. Min. Hallau)

Tore: 0:1 Bober (Vorlage Horn)

        0:2 Horn (Vorlage Gawel)

        0:3  Scharnweber

        0:4 Bober

         0:5 Bober (Vorlage Tautz)

        1:5

Gelbe Karten: Horn, Tautz