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Aktualisiert am 14/03/17 09:52

 

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2.Pokalsieger

Finale “Heini Jöns” Pokal

FC Voran Ohe gegen Atlantik 97

Sonntag 17.06.12 um 09:3O Uhr

Gropiusring

 5 : 6 n.E.

Der Weg ins Finale

Runde 1

FC Voran Ohe

Uetersen

5 : 2

FC Türkije

Atlantik 97

2 : 3

Runde 2

FC Voran Ohe

SC Vier u.Marsch 3.

 2 : 0 n.V.

Wandsetal 2.

Atlantik 97

0 : 2

Runde 3

Seestermühe

FC Voran Ohe

1 : 4

Atlantik 97

HSV

6 : 0

Runde 4

Bostelbek

FC Voran Ohe

6 : 8 n.E.

Atlantik 97

Victoria 1.

5 : 2

Viertelfinale

FC Voran Ohe

Oststeinbek

4 : 0

SC Vier u.Marsch 1.

Atlantik 97

0 : 1

Halbfinale

Wandsetal 1.

FC Voran Ohe

1 : 3 n.E.

Altengamme

Atlantik 97

4 : 5 n.E.

Pokalendspiel2012
Gawel
Heinrich
Henk
Michael
Mattu
Witt1
Samir
Lars
Witt

Endspiel Senioren-Pokal am 17.06.2012

 

Atlantik 97   vs.   FC Voran Ohe  5:4  n. E.  (0:0)

 

 

Zwei Hände am Pott…!

Was kann, was muss, was sollte man zu so einem Spiel noch großartig schreiben ?

Es war vermutlich, für viele Oher Seniorenspieler, die bitterste Niederlage ihrer

langen Fußballerlaufbahn, da bin ich mir relativ sicher.

Drei Minuten König, danach der Bettelmann !

 

Nicht nur ich, habe mich immer wieder gefragt, warum wir dieses Spiel gegen einen

zugegebenermaßen guten aber nicht überragenden Gegner, nie in den Griff

bekamen.

Mein Fazit lautet: Wir hatten an diesem Samstag einfach kein funktionierendes

Mittelfeld, bzw. war dieses mit Ausnahme von Tautz weit, weit von Ihrer Normalform

entfernt. Fast über die gesamte Spielzeit, hatten wir weder Ideen in der Vorwärts-

bewegung, noch hatten wir eine konkrete Zuordnung in der Rückwärtsbewegung.

Zu vieles nach vorn, war mehr oder minder zufällig und ging der Ball im Zweikampf

wieder verloren, fehlte es am unbedingten Willen, den Ball zurück zu erobern.

Auch lief der Ball nicht per Kurzpass durch die eigenen Reihen, viel zu häufig suchte

unsere Offensive nur den Weg nach vorn, ganz egal, wie versperrt der Weg auch

war. Zum Haare raufen !

Hätten Mattu, Samir und Scharnweber an diesem Tag auch nur ihre „Normalform“

gefunden, das Spiel wäre bestimmt zu unseren Gunsten gekippt.

Aber ausgerechnet diesen, unseren „besten Fußballern“, gelang allein, aber auch

gemeinschaftlich leider fast gar nichts.

Aber Herrgott, wie viele Spiele haben eben diese drei schon für uns gewonnen

bzw. gedreht !

Es war leider nicht ihr Tag !

Aber es gab auch Glanzpunkte, die wurden jedoch in der Defensive gesetzt.

Die Abwehr um einen ganz starken Michi Raddatz, stand mit zunehmender

Spieldauer immer sicherer und zwei Namen aus diesem Abwehrverbund, war es zu

verdanken, dass Atlantik nie die Oberhand in diesem Spiel gewann.

Ulf Heinrich und Carsten Tautz, überzeugten kämpferisch auf ganzer Linie und

gewannen nahezu alle wichtigen Zweikämpfe, oftmals auch gegen zwei Gegen-

spieler. Diese beiden samt Michi Raddatz, machten an diesem Tag sicherlich den

Unterschied aus, auch wenn Ulf im Spielaufbau nicht alles gelingen wollte.

 

So vergingen die „Halbzeiten“ ergebnislos und als kaum noch einer damit rechnete,

ging Ohe durch Lars Scharnweber doch noch in Führung.

In der 86.Minute, kurz vor Ende der Verlängerung, köpfte Scharnweber eine Tautz-

Flanke ins Tor von Atlantik und sowohl auf dem Rasen, als auch auf den Rängen

gab es nun kein Halten mehr. Das würde reichen, waren sich alle sicher. Zu sicher,

wie sich Minuten später bitter bestätigen sollte.

Mit der wirklich allerletzten Aktion in diesem Spiel, verlor Ohe alles.

Ecke Atlantik, Ohe bekommt den Ball nicht aus dem Strafraum und der kurz zuvor

eingewechselte Stucki, geht zu ungestüm in den Zweikampf. Die Folge, Elfmeter für

Atlantik. Das Ergebnis ist bekannt. Nie wurde ich in 35 Jahren Hobbyfußball so

hart gekappt. Wäre ein Komet über unsere Köpfe hinweggeflogen, wir alle hätten

auch nicht anders geguckt.

Mit Emotionen, wie sie gegensätzlicher nicht sein konnten, ging man direkt zum

Elfmeterschiessen über. Der Vorteil lag nun ganz klar bei Atlantik und diesen nutzten

sie auch für sich. Während Örn, Tautz und Mattu ihre Elfer relativ sicher

verwandelten, scheiterten Samir und Stucki bei ihren Versuchen.

Kein Vorwurf an die beiden, bestimmt nicht.

Als es dann „endlich“ vorbei war, schaute ich in viele Augen unserer supertollen

Unterstützer und sah viel Mitleid, aber auch sehr große Fassungslosigkeit,

Letztlich hat nur einer Ohe geschlagen, Ohe selbst !!!

 

Noch ein Wort zum Gegner Atlantik und dann will ich diese Kapitel auch schließen.

Vielleicht liest der eine oder andere Spieler oder Verantwortliche ebenfalls diese

Zeilen und kann so für die Zukunft noch einen Nutzen daraus ziehen.

Im Augenblick einer unglaublich bitteren Niederlage und wohl auch großer

Ohnmacht, hat sich die Oher Mannschaft als wahrlich guter Verlierer gezeigt und

umgehend, noch auf dem Platz ehrlich gratuliert und nichts schön geredet.

Atlantik hat sich jedoch, ganz seinem zweifelhaften Ruf folgend, wie ein Verlierer

präsentiert.

Sich von einem Gegner, welcher noch unter einem fürchterlichem

Eindruck steht, auf dem Parkplatz mit Schmähgesängen zu verabschieden, ist

wirklich der Bodensatz der Fairness und des guten Geschmacks.

 

Liebes Atlantik, nicht Ihr habt uns geschlagen, sondern wir selbst haben uns besiegt,

für viele Menschen gut sichtbar und unwidersprochen.

Um ein wirklich großer Gewinner zu sein, fehlt es Euch einfach an den wichtigsten

Attributen, Klasse, Würde, Respekt und Anerkennung des Gegners.

Neee liebes Atlantik, mit den wahren Gewinnern saß ich im Bus heimwerts,

neben den Spielern der 1.Senioren des FC Voran Ohe !

 

Gruß & Kuss

Julius